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Antrag Gentechnikfreies Bad Bergzaberner Land” an den Verbandsgemeinderat Bad Bergzabern

26.04.06
Der Haupt- und Finanzausschuss lehnte den Antrag
“Gentechnikfreies Bad Bergzaberner Land”
ab.

20.02.06
Antrag der Bündnis 90/Die Grünen Fraktion Verbandsgemeinderat Bad Bergzabern
“Gentechnikfreies Bad Bergzaberner Land” wurde vom Verbandsgemeindebürgermeister an den Haupt- und Finanzausschuss weiter geleitet.

Gentechnikfreies Bad Bergzaberner Land
(VG Bad Bergzabern)

(ko) Mit massiven finanziellen Anstrengungen wird im Moment versucht, den stark rückläufigen Tourismus in unserer Region wieder anzukurbeln, wieder attraktiver zu machen.
Gesundheit und Wellness, Landschaft  und Natur dienen als Leitmotive, als Argumente für die Urlaubsregion Südliche Weinstraße, für Bad Bergzabern und die umliegenden Gemeinden.
Tourismus soll und muss bedeutender wirtschaftlicher Faktor bleiben bzw. werden. Neue Konzepte wurden erarbeitet für die

“neue” Urlaubsregion Bad Bergzabern Land.

Dieser Prozess und die damit verbundenen Maßnahmen können nur dann glauwürdig vermittelt werden, wenn auch das Umfeld mit dieser Entwicklung konform geht.
Wenn Konsens mit der Meinung der Bundesbürger
- von denen weit über 80% gentechnisch veränderte Nahrungsmittel ablehnen -
hergestellt wird und die Urlaubsregion um Bad Bergzabern werbewirksam als gentechnikfreie Zone ausgewiesen werden kann.

Mit einer gentechnikfreien Region auf freiwillger Basis durch die Landwirte in unserer VG - siehe beiliegenden Musterantrag und entsprechende Selbstverpflichungserklärung - können die Winzer und Landwirte einen wichtigen Beitrag dazu leisten. Seit 2003 haben sich in Deutschland über 22000 Landwirte in 84 gentechnikfreien Regionen dazu verpflichtet, kein getechnisch verändertes Saatgut auszubringen.
In Böbingen engagiert sich der Landwirt Dieter Renner für eine agro-gentechnisch freie Zone.

Die VG Bad Bergzabern könnte durch rasches Handeln zu einem Vorreiter in unser Region werden und auch andere, umliegende VG zur Nachahmung bewegen.

Unabhängig von dem ökologischen Nutzen einer solchen Entwicklung, kann die Region ein Prädikat erwerben, das wohl in Zukunft von immer mehr Menschen gesucht und gefordert wird.

Den Mitmenschen, Bürgen der VG und den Besuchern unsere Region wird sicherlich auch künftig ein Bauermarkt mit natürlichen, biologisch sauber erzeugten Lebensmitteln mehr Lebensqualität bieten
als ein Markt
mit gentechnisch veränderten Lebensmitteln und Produkten in unserer Region mit Feldern und Weinbergen, an denen Einheimische und Touristen sich an den Beschilderungen von Monsanto & Co. über die ausgebrachten genetisch veränderten Pflanzen informieren können
.

Die Geschichte um den Gen-Mais Mon810 ist längst zur Farce geworden: Erst verbietet das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit (BVL) nach der Aussaat den Gen-Mais und dann entscheidet ein Gericht, dass der Anbau von eben diesem Mais aus formalen Gründen nicht gestoppt werden darf!
Ausserdem baut Bauer Piprek seinen Gen-Mais an, wo es ihm gefällt: im Naturschutzgebiet, auf nicht angemeldeten Flächen oder ohne den Eigentümer zu informieren! Niemand kann mehr wissen, wo der Gen-Mais wirklich wächst!
Schickt Horst Seehofer deshalb Eure Mais-Proben!
Er soll sie testen lassen, und Ihr könnt auf unserer Deutschlandkarte eintragen, von wo Ihr die Probe verschickt habt:

http://www.einkaufsnetz.org/gentechnik/26160.html

Auch in Italien wehren sich die Menschen gegen Gentechnik
Denn, man mag es kaum glauben, für die Herstellung des berühmten Parmigiano-Käses wird Milch von Kühen  verwendet, die Gen-Pflanzen fressen mussten! Dagegen haben in den letzten Wochen in Italien fast 10.000 Menschen mit ihren E-Mails protestiert!
Hier erfahrt Ihr mehr zum Thema, und was Ihr machen könnt:

http://www.einkaufsnetz.org/gentechnik/26139.html

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www.bantam-mais.de