|
Gentechnikfreies Bad Bergzaberner Land (VG Bad Bergzabern)
(ko) Mit massiven finanziellen Anstrengungen wird im Moment versucht, den stark rückläufigen Tourismus in unserer Region wieder anzukurbeln, wieder attraktiver zu machen. Gesundheit und Wellness, Landschaft und Natur dienen als Leitmotive, als Argumente für die Urlaubsregion Südliche Weinstraße, für Bad Bergzabern und die umliegenden Gemeinden. Tourismus soll und muss bedeutender wirtschaftlicher Faktor bleiben bzw. werden. Neue Konzepte wurden erarbeitet für die
“neue” Urlaubsregion Bad Bergzabern Land.
Dieser Prozess und die damit verbundenen Maßnahmen können nur dann glauwürdig vermittelt werden, wenn auch das Umfeld mit dieser Entwicklung konform geht. Wenn Konsens mit der Meinung der Bundesbürger - von denen weit über 80% gentechnisch veränderte Nahrungsmittel ablehnen - hergestellt wird und die Urlaubsregion um Bad Bergzabern werbewirksam als gentechnikfreie Zone ausgewiesen werden kann.
Mit einer gentechnikfreien Region auf freiwillger Basis durch die Landwirte in unserer VG - siehe beiliegenden Musterantrag und entsprechende Selbstverpflichungserklärung - können die Winzer und Landwirte einen wichtigen Beitrag dazu leisten. Seit 2003 haben sich in Deutschland über 22000 Landwirte in 84 gentechnikfreien Regionen dazu verpflichtet, kein getechnisch verändertes Saatgut auszubringen. In Böbingen engagiert sich der Landwirt Dieter Renner für eine agro-gentechnisch freie Zone.
Die VG Bad Bergzabern könnte durch rasches Handeln zu einem Vorreiter in unser Region werden und auch andere, umliegende VG zur Nachahmung bewegen.
Unabhängig von dem ökologischen Nutzen einer solchen Entwicklung, kann die Region ein Prädikat erwerben, das wohl in Zukunft von immer mehr Menschen gesucht und gefordert wird.
Den Mitmenschen, Bürgen der VG und den Besuchern unsere Region wird sicherlich auch künftig ein Bauermarkt mit natürlichen, biologisch sauber erzeugten Lebensmitteln mehr Lebensqualität bieten als ein Markt mit gentechnisch veränderten Lebensmitteln und Produkten in unserer Region mit Feldern und Weinbergen, an denen Einheimische und Touristen sich an den Beschilderungen von Monsanto & Co. über die ausgebrachten genetisch veränderten Pflanzen informieren können.
|